Dénia.com
Sucher

Zwei auf den Raub älterer Menschen spezialisierte Diebe wurden in Dénia festgenommen, nachdem sie deren Karten-PINs ausspioniert hatten.

Mai 22 von 2025 - 09: 20

Die Nationalpolizei hat in Dénia einen Mann und eine Frau im Alter von 31 bzw. 36 Jahren wegen ihrer mutmaßlichen Beteiligung an mehreren Betrugs- und Diebstahlsdelikten festgenommen, die in Geschäftsräumen in verschiedenen Städten begangen wurden und sich gegen ältere Menschen richteten. Die Festgenommenen stahlen die Brieftaschen der Opfer, nachdem sie die PIN-Nummern ihrer Bankkarten bemerkt hatten, und nahmen anschließend betrügerische Abhebungen und Einkäufe vor. Sie ergaunerten den insgesamt fünf Opfern im Alter zwischen 10.853 und 64 Jahren insgesamt 88 Euro.

Auf ältere Menschen spezialisierter Modus Operandi

Die Ermittlungen begannen, nachdem mehrere Verbrechen gegen ältere Menschen bekannt geworden waren. Geschäfte Die Täter, ein Mann und eine Frau, agierten gemeinsam in den Städten Alzira, Benidorm, Dénia und Alicante. Sie suchten sich ihre Opfer – ältere Menschen, die in diesen Geschäften Einkäufe über 50 Euro tätigten – sorgfältig aus. Sie nutzten den Moment der Kartenzahlung, um den PIN-Code zu beobachten, und positionierten sich dabei unauffällig neben dem Opfer.

Nachdem sie sich die Geheimnummer gemerkt hatten, folgten sie dem Opfer und stahlen durch eine Ablenkung die Brieftasche. Mit der Bankkarte und der PIN in ihrem Besitz hoben sie Bargeld an Geldautomaten ab und kauften Geschenkkarten oder hochwertige Artikel in verschiedenen Geschäften. Um zu den Tatorten zu gelangen, nutzten sie Mietwagen, was ihre Identifizierung und Ortung erschwerte.

Polizeieinsatz und Festnahme

Der Nationalpolizei gelang es, die Verdächtigen zu identifizieren und ein spezielles Gerät zu ihrer Ortung einzurichten. Der Schwerpunkt der Bemühungen lag auf der Umgebung von Einkaufszentren, da man vermutete, dass dort nach neuen Opfern gesucht wurde.

Das Fahrzeug der mutmaßlichen Täter wurde geortet und kurz darauf wurden beide beim eiligen Verlassen eines Einkaufszentrums abgefangen und festgenommen. Zu ihren Habseligkeiten gehörten eine kürzlich gestohlene Bankkarte, fast 1.000 Euro Bargeld, Geschenkkarten verschiedener Geschäfte und Kleidung, mit der sie ihr Aussehen verändern konnten.

Analyse der Fakten und Rechtfertigung

Die Ermittler kamen zu dem Schluss, dass die Festgenommenen geschickt und koordiniert vorgingen. Sie betraten Geschäfte am helllichten Tag, trennten sich gelegentlich, um keinen Verdacht zu erregen, und suchten sich besonders gefährdete Opfer aus. Sie visualisierten die PIN diskret und effektiv und nutzten dabei sogar ihre Fingerbewegungen als Orientierungshilfe.

Nach ihrer Festnahme wurde bestätigt, dass sie nicht vorbestraft waren. Beide wurden vor das Gericht erster Instanz in Dénia gebracht, wo ihnen Diebstahl und Betrug vorgeworfen werden. Nach geltendem Recht stellt die Verwendung von Bankkarten, die ohne Kenntnis der PIN erworben wurden, einen Betrugsdelikt dar.

Prävention: So schützen Sie sich vor dieser Art von Kriminalität

Die Nationalpolizei weist alle darauf hin, wie wichtig es ist, bei Kartenzahlungen Schutzmaßnahmen zu ergreifen. Es wird empfohlen:

  • Decken Sie beim Eingeben Ihrer PIN immer die POS-Tastatur ab.
  • Behalten Sie Ihre Geldbörse oder Handtasche im Auge, besonders an überfüllten Orten wie Supermärkte oder Einkaufszentren.
  • Seien Sie vorsichtig bei Personen, die in der Warteschlange an der Kasse zu nah bei Ihnen stehen.
  • Vermeiden Sie es, den Betrag laut auszusprechen oder Ihre Karte Fremden zu zeigen.

Ebenso wird Senioren empfohlen, bei wichtigen Einkäufen nach Möglichkeit in Begleitung zu sein und verdächtige Situationen oder den Verlust persönlicher Gegenstände umgehend ihren Angehörigen oder der Nationalpolizei zu melden. Um derartige Verbrechen zu verhindern und die am stärksten gefährdeten Gruppen zu schützen, ist die Zusammenarbeit der Bürger von entscheidender Bedeutung.

Hinterlassen Sie einen Kommentar
  1. Jopelin sagt:

    Glückwunsch an die Polizei.
    Schreiben Sie morgen noch einmal, wahrscheinlich sind sie wieder auf der Straße ... und bis zum nächsten Mal, wenn die Polizei sie wieder erwischt.
    Und so weiter


37.861
4.573
2.800